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10/02/2012

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Plagiarius Wettbewerb 2012 – Dyson gewinnt gegen Plagiate

Zum 36. Mal wurde heute auf der Frankfurter Konsumgütermesse „Ambiente“ der Negativpreis „Plagiarius“ im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz verliehen. Die Aktion Plagiarius
e. V. vergibt die Auszeichnung jährlich an Hersteller und Händler besonders dreister Nachahmungen.

In diesem Jahr ging die Trophäe in Form eines schwarzen Zwergs mit der goldenen Nase an chinesische Plagiate des Dyson Air Multiplier Tischventilators AM01.

Erfindungen sind verbunden mit jahrelanger Arbeit. Ein Prozess des systematischen Ausprobierens. Der Dyson Air Multiplier Ventilator wurde von 650 Ingenieuren und Wissenschaftlern im Dyson Forschungs-, Design- und Entwicklungsteam entwickelt.
3 Jahre wurde an dem neuen Ventilator gearbeitet und über 9 Millionen Euro investiert. Seit der Markteinführung musste das Unternehmen jedes Jahr Millionen an Anwalts- und Gerichtskosten ausgeben, um mehr als 100 Nachahmerprodukte in 20 Ländern zu bekämpfen.

Schon seit seiner Gründung 1993 kämpft das britische Unternehmen Dyson mit Plagiatsversuchen. Ursache dafür sind die einzigartigen Technologien und die bessere Funktionsweise der Produkte. Hohe Gewinnmargen, die sich Nachahmer und Trittbrettfahrer versprechen, gehen jedoch immer mit mangelhafter Qualität der kopierten Artikel einher. Das ist, neben wirtschaftlichen Einbußen, ein wesentlicher Grund für Dyson, sich gegen Kopien jeglicher Herkunft zu wehren.

James Dyson, Namensgeber und Firmengründer: „Wir investieren jedes Jahr Millionen in die Konzeption und Entwicklung neuer Produkte und Technologien, die besser funktionieren. Skrupellose chinesische Hersteller und faule Einzelhändler stehlen unser geistiges Eigentum, um schnelles Geld zu machen. Das ist schlicht und einfach Diebstahl. Wir werden weiterhin unsere Erfindungen unter allen Umständen schützen.“

James Dyson hatte schon bald nach der Markteinführung seines ersten Verkaufsschlagers, dem Dyson Dual Cyclone Staubsauger, mit einem Nachahmer zu kämpfen. Der etablierte Hersteller Hoover aus den USA bediente sich 1999 des britischen Vorbilds und „erfand“ ebenfalls einen beutellosen Staubsauger. Dyson klagte und nach mehr als einem Jahr vor Gericht musste Hoover einräumen, das Patentrecht verletzt zu haben. Dyson Produkte sind danach aufgrund ihrer hochwertigen Qualität und ihres futuristischen Designs immer wieder Zielscheibe von Plagiaten geworden. Nachahmer aus Asien, Europa oder den USA versuchten sich so auch an Kopien des Händetrockners Dyson Airblade und anderen Staubsaugermodellen von Dyson.

Dyson – das Unternehmen

Das Technologie- und Erfinderunternehmen Dyson revolutionierte die seit 1901 praktisch unveränderte Staubsaugertechnologie. Unternehmensgründer James Dyson entwickelte den Dyson Staubsauger, der keinen Beutel benötigt und eine konstante Saugkraft aufweist, weil es ihn frustrierte, dass sein herkömmlicher Staubsauger verstopfte und an Saugleistung verlor. Mittlerweile steht Dyson für die Entwicklung völlig neuartiger Technologien und Produkte wie eben den Dyson Airblade Händetrockner und den Dyson Air Multiplier, ein Ventilator, der ohne Rotorflügel funktioniert und einen gleichmäßigen Luftstrom ohne Flattern erzeugt. Der auf der Dyson Air Multiplier-Technologie basierende Dyson Hot Heizlüfter wurde 2011 auf den Markt gebracht. Während herkömmliche Heizlüfter oft nicht in der Lage sind, einen Raum rasch zu erwärmen, sorgt der Dyson Hot Heizlüfter mit großer Reichweite für schnelle Raumerwärmung.

Dyson beschäftigt weltweit über 2.700 Mitarbeiter und verkauft seine Produkte in 52 Ländern. Mehr als 80 Prozent der Produkte von Dyson werden exportiert. Im Forschungs-, Design- und Entwicklungsteam von Dyson im britischen Malmesbury arbeiten 600 Ingenieure daran, bestehende Technologien zu hinterfragen und neue Dyson Technologien zu konzipieren. Etwa ein Drittel des Unternehmensgewinns von Dyson wird für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Dyson besitzt nahezu 1.100 Patente und Patentanmeldungen für mehr als 150 verschiedene Erfindungen.


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