- Meine Frisur hält nicht. Was mache ich falsch?
- Was hilft gegen Schuppen?
- Haarausfall – was tun?
- Meine Haare sind nach dem Waschen bereits fettig und strähnig
- Was hilft gegen Spliss?
- Muss man Stylinggeräte und Haarbürsten sauber machen?
- Welcher Scheitel passt zu mir?
- Warum riechen meine Haare schnell muffig?
- Sind Trockenshampoos schädlich?
- Ist Öl wirklich gut für die Haare?
1. Meine Frisur hält nicht. Was mache ich falsch?
Wenn deine Frisur nicht hält, liegt das oft an fehlenden Stylingprodukten oder einer falschen Styling-Reihenfolge. Auch für deinen Haartyp unpassende Produkte können das Haar zu sehr beschweren, sodass es schnell in sich zusammenfällt.
Eine Stylingcreme vor dem Styling gibt Struktur und Definition. Die Dyson Chitosan™ Pre-Style Cream ist für verschiedene Haartypen (glatt bis wellig oder lockig bis kraus) sowie unterschiedliche Pflegebedürfnisse (leicht oder reichhaltig) entwickelt. So bekommt dein Haar genau die Pflege, die es benötigt.
Für noch mehr Halt sorgt ein Finishing-Produkt wie das Dyson Chitosan™ Post-Style Serum, das fertige Styles zusätzlich geschmeidig-glänzend macht. Ergänzend fixiert ein leichtes Haarspray wie das Dyson Chitosan™ Multi-Use-Stylingspray die Frisur, ohne sie starr wirken zu lassen.
Während des Stylings mit Glätteisen, Multi-Haarstyler & Co. gilt für langen Halt vor allem eins: Geduld. Arbeite mit kleineren Strähnen und gib ihnen genug Zeit zu erhitzen – nur so bleibt die Form erhalten. Berühre die Haare anschließend möglichst wenig, da dies die Struktur lockert und Talg in die Längen verteilt. Auch Feuchtigkeit, etwa durch Regen oder hohe Luftfeuchtigkeit, kann das Styling schneller zusammenfallen lassen.
2. Was hilft gegen Schuppen?
Zunächst ist es wichtig zu unterscheiden: Trockene Schuppen entstehen meist durch eine gereizte oder zu trockene Kopfhaut, fettige Schuppen eher durch eine erhöhte Talgproduktion und Mikroorganismen auf der Kopfhaut. Entsprechend solltest du deine Pflegeroutine anpassen.
Achte auf:
- Ein spezielles, mildes Anti-Schuppen-Shampoo, das nicht zu stark entfettet.
- Keine aggressiven Produkte, die die Kopfhaut reizen.
- Weniger Hitze direkt an der Kopfhaut (z. B. beim Föhnen). Der Dyson Supersonic Nural™ Haartrockner passt die Temperatur automatisch an und hilft, die Kopfhaut zu schützen¹.
Was hilft akut gegen Schuppen? Mittel, die du bereits zuhause hast, können Symptome lindern:
- Apfelessig oder Teebaumöl (verdünnt) zum Ausgleichen der Kopfhaut
- Kokosöl oder Jojobaöl bei sehr trockener, spannender Kopfhaut (vor dem Waschen als Kur)
Wenn Schuppen trotz angepasster Pflege über mehrere Wochen bestehen bleiben, stark jucken oder gerötet sind, solltest du das dermatologisch abklären. So gehst du sicher, seborrhoische Dermatitis oder andere Kopfhauterkrankungen auszuschließen.
3. Haarausfall – was tun?
Haarausfall kann viele Ursachen haben und ist häufig vorübergehend. Saisonale Schwankungen, Stress oder hormonelle Veränderungen spielen dabei oft eine Rolle. Wichtig ist, ruhig zu bleiben und die möglichen Auslöser im Blick zu behalten.
Das hilft, um Haarausfall vorzubeugen:
- Ein schonender Umgang mit Haar und Kopfhaut, etwa durch sanftes Bürsten und moderate Hitze beim Styling.
- Der Verzicht auf stark ziehende Frisuren, die Haarwurzeln mechanisch belasten.
- Eine ausgewogene Kopfhautpflege, die die natürliche Umgebung der Haarfollikel unterstützt.
Bestimmte Inhaltsstoffe wie Koffein, Biotin oder Kollagen werden häufig in Haarpflege-Produkten eingesetzt, um das Haarwachstum anzuregen. Sichtbare Effekte zeigen sich jedoch nur bei längerer, konsequenter Anwendung, da Haare in Wachstums-, Übergangs- und Ruhephasen wachsen.
Für voller wirkendes Haar hilft auch das Dyson Amino™ Leave-in Scalp Bubble Treatment. Es unterstützt die natürliche Balance der Kopfhaut und stärkt ihre Schutzbarriere. In klinischen Tests zeigte sich zudem eine Reduktion von Haarausfall um 63 %.²
Was tun, wenn der Haarausfall trotz dieser Maßnahmen über mehrere Monate anhält? Dann solltest du die Ursache ärztlich abklären lassen. Pflegeprodukte können unterstützen, ersetzen aber keine Diagnose oder Behandlung.
4. Meine Haare sind nach dem Waschen bereits fettig und strähnig – woran liegt das?
Wenn Haare direkt nach dem Waschen fettig und strähnig wirken, liegt das meist an der Pflegeroutine – nicht an „schmutzigem“ Haar. Häufig wird die Kopfhaut zu stark entfettet, etwa durch aggressive Shampoos. Sie reagiert dann mit einer erhöhten Talgproduktion, sodass die Ansätze schnell wieder fettig aussehen.
Weitere typische Ursachen sind:
- Zu reichhaltige Pflegeprodukte, die das Haar beschweren
- Unzureichendes Ausspülen, wodurch Produktreste im Haar bleiben
- Häufiges Berühren oder Bürsten, was Talg in die Längen verteilt
Setze auf ein mildes, idealerweise parfumfreies Shampoo, das die Kopfhaut sanft reinigt, sowie einen leichten Conditioner, den du nur in Längen und Spitzen verteilst. Verwende Stylingprodukte so sparsam wie möglich, um das Haar luftig zu halten.
Zusätzlich ist es 1–2-mal pro Woche sinnvoll, 15 Minuten vor dem Waschen ein Kopfhautserum mit Salicyl- oder Glykolsäure zu verwenden. Diese Inhaltsstoffe lösen überschüssigen Talg und Produktablagerungen und sorgen für ein frisches Kopfhautgefühl.
5. Was hilft gegen Spliss?
Die schlechte Nachricht vorab: Spliss und Haarbruch lassen sich nicht reparieren. Pflegeprodukte können die Spitzen glätten, versiegeln und vor weiterem Aufsplittern schützen, den bestehenden Spliss aber nicht „heilen“.
Sinnvoll ist daher:
- Regelmäßiges Spitzenschneiden, um geschädigte Enden zu entfernen und weiteres Aufspalten zu verhindern
- Schutz vor Hitze und Reibung, etwa durch moderate Stylingtemperaturen, Hitzeschutzprodukte und schonende Bürsten
- Pflegende Produkte für die Spitzen, die die Haaroberfläche glätten und Feuchtigkeit im Haar halten
Um Spliss vorzubeugen, setze auf nährende Pflege: Das Dyson Omega™ Leave-In Conditioning Spray und das Hydrating Hair Oil enthalten eine wertvolle Omega-reiche Mischung aus sieben Ölen. Sie spenden sofort Feuchtigkeit, schützen vor Haarbruch und helfen, Frizz zu reduzieren. Die silikonfreie Formulierung stärkt die Haarfaser, statt sie nur oberflächlich zu versiegeln. So bleiben die Längen geschmeidig und die Spitzen sehen gesund aus – auch zwischen den Friseurbesuchen.
6. Muss man Stylinggeräte und Haarbürsten sauber machen?
Ja, und das deutlich häufiger, als viele denken. In Bürsten und Stylingtools sammeln sich Haare, Talg, Hautschüppchen und Produktreste. Diese Rückstände verteilst du sonst beim nächsten Styling wieder im frisch gewaschenen Haar und auf der Kopfhaut.
In unseren Ratgebern zum Thema Airwrap™ sauber machen, Föhn- und Glätteisen reinigen erfährst du mehr darüber, wie du deine Tools sauber bekommst. Je nach Nutzung sollte das alle 1–4 Wochen geschehen. So erzielst du nicht nur bessere Stylingergebnisse, sondern vermeidest auch fettige Haare, Juckreiz und Ablagerungen auf der Kopfhaut.
Einmal pro Woche solltest du deine Haarbürste sauber machen. So gehst du am besten vor:
- Die Bürste zunächst von Haaren befreien (z. B. mit einem Kamm oder Bürstenreiniger).
- Anschließend etwas mildes Shampoo oder Seife in warmem Wasser auflösen.
- Die Bürste für ca. zwei Stunden in das Seifenbad legen.
- Abschließend gut abspülen und vollständig trocknen lassen.
7. Welcher Scheitel passt zu mir?
Der passende Scheitel hängt von mehreren Faktoren ab: deiner Gesichtsform, deiner Haarstruktur und dem Look, den du erzielen möchtest. Ein Mittelscheitel wirkt meist modern und symmetrisch, während ein Seitenscheitel dem Haar oft mehr Bewegung und Volumen verleiht und das Gesicht weicher rahmen kann.
Als Orientierung:
- Feines Haar profitiert häufig von einem leicht versetzten Scheitel, da dieser optisch mehr Fülle schafft.
- Lockiges oder welliges Haar wirkt natürlicher, wenn der Scheitel nicht zu exakt gezogen wird.
Probiere den Scheitel im trockenen Haar, denn erst dann zeigt sich, wie Volumen und Fall wirklich wirken. Letztlich ist der Scheitel ein Stilmittel, das du nach Bedarf und Anlass variieren kannst. Entscheide dich für die Variante, die zu deinem Alltag passt und mit der du dich am wohlsten fühlst.
8. Warum riechen meine Haare schnell muffig?
Wenn das Haar muffig riecht, liegt das häufig an der Kopfhaut. Bleiben Talg, Schweiß oder Stylingreste zurück, können sich Gerüche schneller entwickeln – besonders wenn die Haare lange feucht bleiben oder oft zusammengebunden werden. Auch Umweltfaktoren wie hohe Luftfeuchtigkeit oder das Tragen von Mützen können Gerüche begünstigen.
Das kann helfen:
- Die Kopfhaut gründlich, aber mild reinigen und Shampoo gut ausspülen
- Einmal pro Woche ein Tiefenreinigungsshampoo anwenden
- Haare föhnen statt lufttrocknen lassen
- Bürsten regelmäßig reinigen, damit keine Rückstände übertragen werden
- Stylingprodukte sparsam dosieren und nicht direkt auf die Kopfhaut geben
9. Sind Trockenshampoos schädlich?
Grundsätzlich sind Trockenshampoos nicht schädlich. Die enthaltenen Treibgase wie Butan oder Propan, die dazu dienen, das Produkt zu versprühen, sollten nicht unbedingt eingeatmet werden. Problematischer wird es, wenn Rückstände von Puder, Alkohol oder Duftstoffen regelmäßig und lange auf der Kopfhaut bleiben – das kann sie reizen und aus dem Gleichgewicht bringen.
Unser Tipp: Nutze Trockenshampoo als kurzfristige Lösung, bürste es gründlich aus und wasche dein Haar spätestens am nächsten Tag wieder. Wenn du zu empfindlicher Kopfhaut neigst, ist etwas Babypuder oder reine Stärke eine gute Alternative zu klassischen Trockenshampoos.
10. Ist Öl wirklich gut für die Haare?
Ob Öl gut für die Haare ist, hängt maßgeblich von deinem Haartyp und der richtigen Anwendung ab. Schwere Ölpackungen mit Kokos- oder Olivenöl eignen sich vor allem für sehr trockenes, strapaziertes oder lockiges Haar. Feines, glattes Haar wirkt damit schnell strähnig und lässt sich nur schwer vollständig auswaschen.
Stark beanspruchtes oder poröses Haar profitiert besonders von Öl, weil es hilft, Feuchtigkeit im Haar zu halten und die Oberfläche zu glätten. Leichte Haaröle eignen sich für alle Haarstrukturen und die tägliche Anwendung am besten. Moderne Formulierungen, etwa mit Omega-haltigen Ölen, pflegen das Haar geschmeidig und reduzieren Frizz, ohne es fettig wirken zu lassen.
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¹ Bei Verwendung im Kopfhautschutzmodus.
² Basierend auf einer täglichen Anwendung über einen Zeitraum von 12 Wochen. Haarausfall basierend auf einem Kammtest mit 25 Teilnehmenden. Ergebnisse können abweichen.